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  • AutorenbildJosef K. H. Mondl

Wie eine Rückführung (Reinkarnation) das heutige Leben verändern kann. Was Du als Behandler wissen musst.

Aktualisiert: 26. Feb.

Eine Rückführung in ein früheres Leben betrifft eigentlich nicht frühere, sondern andere Leben. Warum das so ist? Weil alle unsere einzelnen Leben gleichzeitig ablaufen. Mehr dazu weiter unten.





Reinkarnationstherapie
Rückführung in frühere Leben


1. Warum eine Rückführung in frühere Leben ohne ein Clearing sinnlos ist.


Wenn ein Rückführungstherapeut oder Rückführungsbegleiter in seinem Angebotsportfolio keine Methoden zur Reinigung oder Ablösung von Fremdenergien hat, ein sogenanntes Clearing, dann werden Rückführungen in frühere Leben scheitern oder keine Wirkung zeigen.


Denn bei einer Rückführung in frühere Leben treten in ca. 90 % aller Fälle Fremdenergien, sogenannte Besetzer, auf. Diese werden in der Regel nicht als solche identifiziert und der Behandler nimmt ihre Geschichte als ein wahres früheres Leben des Klienten.




2. Wieso ein früheres Leben ein Fake - Leben sein kann.


Ein früheres Leben kann also ein Fake - Leben sein, weil nicht abgelöste Besetzer des Klienten sich einmischen und die Rückführung in ein früheres Leben zu ihren Gunsten manipulieren. Damit ist das aufgetauchte frühere Leben eine Farce, denn die Besetzer erzählen irgendetwas oder ihre eigene verkorkste Geschichte.


Mit dem Klienten hast das nichts zu tun. Dadurch kann auch keine Katharsis oder Läuterung der Seele des Klienten stattfinden - die Sitzung war wertlos. Das passiert leider bei ca. 90 % aller durchgeführten Rückführungen in frühere Leben!



Wie Du Fake - Leben identifizieren kannst:


Es gibt viele Parameter an denen Du erkennen kannst, ob die erlebte Geschichte eines Klienten in einer Rückführung in frühere Leben seine eigene ist oder die eines Besetzers. Drei folgende als Beispiel:


  • Der Klient schaut sich alles an. Diese "Schauen" nimmt einen bedeutenden Stellenwert in einem früheren Leben ein, weil die Kommunikation mit anderen Menschen fehlt.

  • Niemand spricht mit dem Klienten, kein Mensch kommuniziert mit dem Klienten in dessen früheren Leben. Logisch, weil es ein Besetzer des Klienten ist, der die Rückführungssitzung übernommen hat. Und ein unsichtbarer Geist (der Besetzer) von niemanden angesprochen wird.

  • Es findet keine Nahrungsaufnahme statt und der Klient geht in einem früheren Leben niemals schlafen. Auch logisch, weil ein Geist (der Besetzer) nicht essen und nicht schlafen muss.



3. Warum Neugier ein schlechter Motor ist - der Rückführungstourismus


Eine Rückführung in ein früheres Leben ist eine besondere und nachhaltige Erfahrung und kann die Seele auf einer spirituellen Ursachenebene reinigen und läutern. Das kann Disharmonien in menschliche Beziehungen und physische Themen betreffen.


Neugierde als Motiv für eine Rückführung in frühere Leben ist kontraproduktiv.

Die "schönen" früheren Leben machen im Heute nämlich keine Probleme, es sind jene, wo Verfehlungen begangen wurde.


Rückführungen in frühere Leben aus Neugier und Sensationslust nenne ich einen "Rückführungstourismus" und so etwas ergibt nur Sinn, wenn jemand vorsichtig ein schönes Leben erfahren möchte, um sich dann vertrauensvoll über eine "Rückführung in frühere Leben mit Auflösung" seinen heutigen Aufgaben zu stellen.


Jemand, der nur neugierig ist, wird keine Bereitschaft zeigen, in frühere Leben einzutauchen, wo Verschuldungen der eigenen Seele gegenüber der Liebe und der Nächstenliebe geschehen sind. Die rückgeführte Person oder besser deren Seele, wird sich vehement dagegen wehren.


"Menschen werden alles tun, egal wie absurd, um ihrer eigenen Seele nicht zu begegnen. " (C. G. Jung)

Die Rückführungssitzung wird dann zur Farce, alles wird verkompliziert, eine Geschichte wird konstruiert oder erdacht oder die Sitzung von der betreffenden Person ab­rupt abgebrochen.


Eine Rückführung in frühere Leben kann für eine Person zu früh sein, wenn sie nicht bereit ist, sich ihren Themen zu stellen.

Ein Beispiel:


Die Klientin eine Psychotherapeutin, erlebt sich in einem früheren Leben als ein dicker Mann mit Glatze, aufgeregt und stark schwitzend, der sich mit einer Tüte Bonbons vorsichtig aus einem Gebüsch einem Kinderspielplatz annähert.


Als die Klientin erkennt, was sie in einem anderem Leben gewesen oder getan hat, bricht sie die Sitzung ab und schreit: "So einen Schei ... brauche ich nicht!"


Interessanterweise hilft sie heute in Ihrem Beruf ausschließlich Kindern.




4. Was hat Karma mit einer Rückführung in frühere Leben zu tun?


Karma ist das göttliche Gesetz von Ursache und Wirkung. Es bewirkt einen Ausgleich der guten und schlechten Taten einer Seele, damit diese die bedingungslose Liebe erreichen kann.


Ohne Karma hätte die Wiedergeburt, die Reinkarnation, keinen Sinn und umgekehrt genauso.

Mit Menschen, die uns begleiten oder begleitet haben, sind wir immer karmisch verstrickt. Daher ist eine Rückführung in frühere Leben zu Personen am effektivsten.


Die Verstrickung betrifft entweder die Seele dieser Person selbst oder das Prinzip, das diese Person repräsentiert, welches vom Rückgeführten noch nicht gelöst oder noch nicht erkannt worden ist.


Damit kann eine Rückführung in frühere Leben unter Berücksichtigung von Karma der Grundstein zur Lösung heutiger Konflikte mit anderen Menschen sein oder die Versöhnung mit ihnen auslösen, egal ob sie noch leben oder bereits verstorben sind.


5. So erkennst Du Blockaden bei Rückführungen in frühere Leben.

Rückführungstherapie
Blockaden während einer Rückführung in frühere Leben


In jeder Phase einer Rückführung in frühere Leben können Blockaden bei der rückgeführten Person auftreten. Warum das so ist? Weil sich die Seele gegen das Unangenehme wehren kann.


Bewusst möchte der Klient seine Themen auf einer spirituellen Ursachenebene auflösen, sein Unbewusstes, die Seele, ist aber noch nicht dazu bereit.


Wie erkennen wir solche Blockaden? Ganz einfach, die rückgeführte Person geht bei Blockaden immer in eine apathische Beobachterrolle.


Unangenehme Ereignisse werden aus der Entfernung beobachtet und aus einer völlig unbeteiligten Rolle beschrieben.

Die Feuersbrunst - ein Beispiel:


Die Klientin beschreibt in einer Rückführungssitzung, dass sie aus dem Wald zurück zu ihrem Dorf kommt und es erstaunt in Flammen stehen sieht. Sie beobachtet alles und weiß nicht warum ihr Dorf brennt.


Bis sich nach einigen Interventionen herausstellt, dass sie selbst das Haus ihrer verhassten Schwiegermutter angezündet hat und die Flammen dann die Holzhäuser des ganzen Ortes erfasst haben.



Die Lynchjustiz - ein Beispiel:


Der Klient erlebt sich auf einem großen Dorfplatz. Er kann nicht sehen, was da ganz vorne passiert, weil so viele Leute vor im stehen und seine Sicht behindern. Er wehrt sich lange, nach vorne zu gehen, um mehr zu sehen.


Als er es endlich tut, beobachtet er völlig teilnahmslos, dass da jemand an einem Baum erhängt wurde. Er kenne die Person aber nicht und schaue nur interessiert zu.


Nach einer Intervention stellt sich jedoch heraus, dass er es selbst ist, der am Baum hängt. Er war ein Dieb und hatte mehrfach Hühner gestohlen. Die Dorfbewohner machten kurzen Prozess und erhängten ihn in einem Akt von Selbstjustiz.




6. Mit einem Satz in ein früheres Leben eintauchen.


Es gibt sehr viele Vertiefungsverfahren, um damit Klienten in frühere Leben zu führen. Dabei sind diese Methoden aus meiner Sicht oft viel zu kompliziert und dauern auch unnötig lange.


Die Vorbereitung für eine Rückführungssitzung in frühere Leben beginnt schon im Vorgespräch.

Wenn schon in der Vorbesprechung einer Sitzung der Klient oder die Klientin ohne großes Brimborium dementsprechend angeleitet wird, ist ebendieses schon das Einstiegstor für eine Trance.


Um den Klienten oder die Klientin in ein früheres Leben zu führen, ist dann nur mehr ein Satz notwendig und der dauert nur ca. 30 Sekunden.




7. Warum es nicht genügt, nur Opferleben aufzusuchen.

Ein bekannter US amerikanischer Rückführungstherapeut und viele andere postulieren, dass es völlig ausreicht, in ein früheres Leben einzutauchen und es zu erleben. Das genügt, mehr ist nicht notwendig.


Das Karma - Prinzip wir dabei außer Acht gelassen, ebenso das Täter - Opfer Prinzip. Karma wurde weiter oben erklärt aber was ist das Täter - Opfer Prinzip?


Wenn wir jemanden in ein früheres Leben führen, erlebt diese Person anfangs meist ein oder mehrere Opferleben. Das sind Leben, wo dieser Person Leid angetan wird oder es mehrheitlich negative Erlebnisse gibt.


Diese "damaligen" Opferleben und in der Regel auch das heutige Leben, haben aber eine Ursache. Und dies ist ein Täterleben, das auch stellvertretend für viele andere Täterleben stehen kann. Ein Leben, indem Böses getan wurde.


Wir haben inkarniert, um in diesem Leben unser Karma abzuarbeiten. Kurz, wir versuchen die Verfehlungen an der Liebe wieder gut zu machen. Nicht aus der Strafe Gottes, sondern weil wir selbst es wollen.


Weil wir erfahren möchten, wie es sich anfühlt, was wir anderen angetan oder zugemutet haben. Es geht also um Lernen durch Selbsterfahrung, um nie wieder lieblose Taten anderen anzutun.


Erst die Wechselwirkung zwischen Täter- und Opferleben, kann eine Auflösung und eine tiefe Erkenntnis bewirken.

 

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8. Weshalb Rückführungen in frühere Leben zu Symptomen wirkungslos bleiben.


Klienten äußern Wünsche oder Symptome aber dahinter liegt erst das eigentliche Thema. Wenn wir die Ursachen dazu herauskristallisieren, können wir damit auf einer spirituellen Ebene Lösungen herbeiführen.


Im Falle von Rückführung in frühere Leben eben in "andere" Leben. Rückführungen in frühere Leben nur zum Leidensdruck oder zu den Wunschvorstellungen des Klienten werden keine Effekte haben und keine Lösungen bewirken.


Das ist noch relativ unbekannt und wurde erst von Josef K. H. Mondl entwickelt.




9. Warum unsere Leben parellel ablaufen.


Unsere früheren Leben passieren gleichzeitig, laufen also parallel. Wir können also in derselben Zeitepoche doppelt inkarniert sein. Das bedeutet, das wir z. B. zwei Leben gleichzeitig leben können, die sich zeitlich zu einem Teil überlappen.


Denn, die Zeit verläuft nicht linear, darum können wir in jeder beliebigen Zeit inkarnieren.


Diese "doppelten" Leben haben aber nichts mit einem Besetzer zu tun, der dies vorgaukelt. Dafür habe ich viele Praxisbeispiele und eigene Erfahrungen.


Wir inkarnieren nur mit einem Teil unserer Hauptseele, die sich in der Lichtwelt befindet. Diesen Teil nenne ich Individualseele. Unsere Hauptseele kann aber auch mehrere Anteile aussenden, die sich zeitlich und örtlich begegnen können.



Die wahre Dualseele:


Wenn sich zwei solch gleichzeitig aus einer Hauptseele stammenden Individualseelen begegnen, dann geschieht etwas Besonderes. Es sind dann die wahren sogenannten Dualseelen, die leider überall falsch interpretiert und beschrieben werden.


Mehr zur Reihenfolge der Inkarnationen und den Parallelleben findest Du in meinem Buch "Seelenregulierung"- neue Erkenntnisse über Verstorbene, Elementale, Seelenanteile und den Seelenverlust.







10. Der wenig bekannte Vorgang, wieso Rückführungen in frühere Leben gelingen.


Rückführungssitzungen sind nichts anderes als Zeitreisen. Und Zeit ist gemäß der allgemeinen Relativitätstheorie nichts anderes als ein Raum, indem man vor und zurückgehen kann. Man kann nach A. Einstein den Fluss der Zeit kontrollieren und ändern.


Da auch die Seele des Menschen Zugang zu allen früheren Leben, die genau genommen nur andere Leben sind, haben wir die wunderbare Möglichkeit, Zeitreisen zu allen unseren Existenzen beziehungsweise Inkarnationen zu unternehmen.


Und da wir heute die unerlösten Aufgaben aus diesen Inkarnationen "freiwillig" erleben, diese Aufgaben werden auch Karma genannt, um daran zu wachsen, bieten uns Rückführungen in frühere Leben das Potenzial zum persönlichen Wachstum.



Es ist dann möglich, aus heutigen Disharmonien, egal in welchem Bereich auszusteigen, sie für immer zu beenden, auch für die nächsten Leben. Ohne den langen Weg durch viele leidvolle Inkarnationen ist dann das eigene Seelenziel erreichbar, das eigentlich für alle Menschen oder Seelen gleich ist:


Die bedingungslose Liebe zu allem was ist.


 


Fazit zu Rückführung in frühere Leben


  1. Als Prämisse gilt: keine Rückführung in frühere Leben ohne Clearing.

  2. Fremdenergien (Besetzer) können eine Rückführungssitzung verhindern.

  3. Mit Menschen, die uns begleiten, sind wir immer karmisch verstrickt.

  4. Die Wiedergeburt ergibt ohne Karma keinen Sinn, umgekehrt genauso.

  5. Das Erkennen von Blockaden beim Klienten während der Rückführungssitzung durch den Rückführungstherapeut, ist entscheidend für einen Erfolg.

  6. Mit einem Satz kannst Du eine Person in ein früheres Leben führen.

  7. Ohne ein Täterleben ist eine Rückführung in ein früheres Leben, die eine Auflösung bewirken soll, sinnlos.

  8. Wir können aus heutiger Sicht an jedem Punkt auf einer Zeitlinie inkarnieren, egal ob in der Zukunft oder in der Vergangenheit.

  9. Zeit ist ein Raum, indem man vor und zurückgehen kann, um Disharmonien zu lösen und um sich schlussendlich der bedingungslosen Liebe anzunähern.

  10. Wir können die "Raumzeit" aufsuchen und dort unsere früheren Leben einsehen.




 

Du möchtest mehr zu Rückführung in frühere Leben wissen und wie diese Methode Dich bei Deiner Arbeit unterstützen kann?


Hier findest Du weitere Infos zu meinem Kurs "Rückführung in frühere Leben":





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